Friedensgebete

O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man sich hasst,
dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
dass ich verbinde, da, wo Streit ist,
dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht,
dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,
dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
dass ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
dass ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass du mich trachten:
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe. Denn wer da hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.

Amen.



Herr, allmächtiger Gott, du lenkst die Herzen der Menschen.
Allen, die Macht und Verantwortung tragen, öffne die Augen Ohren und Herzen,
dass sie einsehen, was dem Menschen und dem Wohl der Völker dient.
Mache sie und uns bereit, Frieden und Versöhnung zu stiften.
Das bitten wir durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen lieben Sohn.
Amen.

 


Herr, erweise uns deine Gnade
und gib uns dein Heil!
  Könnte ich doch hören,
  was Gott der Herr redet,
dass er Frieden zusagte seinem Volk und seinen Heiligen,
damit sie nicht in Torheit geraten.
  Doch ist ja seine Hilfe nahe denen, die ihn fürchten,
  dass in unserem Lande Ehre wohne;
dass Güte und Treue einander begegnen,
Gerechtigkeit und Friede sich küssen;
  dass Treue auf der Erde wachse
  und Gerechtigkeit vom Himmel schaue;
dass  uns auch der Herr Gutes tue,
und unser Land seine Frucht gebe;
  dass Gerechtigkeit vor ihm her gehe
  und seinen Schritten folge.
Psalm 85, 8-14